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Schlankheitsmittel
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SchlankheitsmittelÜbergewicht ist fast immer auf falsche Ernährung (zuviel, vor allem zuviel Fett) einerseits und Bewegungsmangel andererseits zurückzuführen. Ein Risiko gesunder Übergewichtiger für Lebenserwartung und Gesundheit ist nicht belegt, das veröffentlichte Schönheitsideal, vor allem der Frauen, alles andere als gesund. [1] Es ist vollkommen unmöglich, auf diese Weise über Jahre erworbenes Übergewicht durch Einnahme irgendwelcher Mittel ohne weitere Umstellung von Ernährung oder körperlicher Aktivität verschwinden zu lassen (Deutsche Gesellschaft für Ernährung: "Eine Absage muss in der Regel allen Methoden erteilt werden, die mit spektakulären Versprechungen über hohe Gewichtsabnahmen operieren, die eine einseitige Ernährung verordnen oder nur den Konsum von Pülverchen oder Pillen propagieren"). Hervorragende Informationen zum Thema Ernährung gibt es bei der Uni Gießen und Uni Hohenheim. Die beste Methode zur Gewichtsabnahme über die Ernährung sind Umstellung auf Vollwertkost, eine Fettzufuhr unter 60 Gramm und eine den Lebensumständen entsprechende Energiezufuhr (meistens etwa 2.000 bis 2.500 Kilokalorien) täglich. Bei den Schlankheitsmitteln gibt es zwei Arten: erstens die mit bewiesener Wirksamkeit, nebenbei fast alle rezeptpflichtig wegen mehr oder weniger gravierender Nebenwirkungen, die immer nur in Verbindung mit den oben angeführten Maßnahmen empfohlen werden, zweitens die anderen. Sie können die von uns hier wörtlich
zitierten Anzeigen (die sprachlichen
Holpereien sind als Dreingabe unkorrigiert belassen worden) anhand der Checkliste
der Verbraucherzentrale Hessen auf
gegebenenfalls vorhandene Seriosität überprüfen. Nach einem aktuellen Gerichtsurteil können "Schlankheitsmittel ... nur dann als Lebensmittel verkauft werden, wenn man sich von ihnen auch ernähren kann. Ansonsten muss der Hersteller dafür eine Zulassung als Arzneimittel beantragen."[2]
Im Internet gibt es dieses phänomenale Zeugs, durch dessen Anwendung man die Speckröllchen in flüssiger Form durch den Abfluss loswerden kann, für etwa 15 US-Dollar. Die Vorstellung von etlichen die Kanalisation strapazierenden Zentnern Fett kann ja nun wirklich nicht anders als ausgesprochen apart bezeichnet werden. [1] Arzneimitteltelegramm 12/99,
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