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Fat BlasterDer Vertreiber dieses Mittels wurde von uns am 30.1.99 schriftlich um Zusendung von näheren Informationen gebeten; bis jetzt kam keine Antwort. Wir konnten keinen Beweis für die hier behaupteten Wirkungen finden. Bewertung nach den Kriterien der Checkliste der Verbraucherzentrale Hessen und den zehn Indizien für Quacksalberei des Arzneitelegramms: Zwar ist Apfelpektin zum Beispiel als Ballast- oder Quellstoff bekannt; die mit dem Namen verbundene anmutige Vorstellung vom fat-blaster, der durch jahrzehntelanges Wohlleben angespartes Fett ohne weiteres wegbläst wie etwa Rambo seine Gegner dürfte in etwa so realistisch sein wie die Drehbücher der entsprechenden Filme. Wie der Name nahe legt, ist Apfelpektin ein
Bestandteil von Äpfeln: wenn Sie die für den fabelhaften blaster zu
zahlenden DM 59,- bis 127,- nach und nach in ebensolche investieren
und mehrmals wöchentlich Currywurst/Pommes/Mayo zum Beispiel durch
ein bis zwei leckere Äpfel und einen ordentlichen Schluck Wasser
ersetzen, werden Sie zwar nicht erleben, dass 1
Gramm Apfelpektin bis zu erstaunliche 900 Gramm feindliches Fett
zerstören kann
- sie werden allerdings nach einiger Zeit etwas abnehmen.
"Ein wissenschaftlicher Nachweis, dass Pektin oder ein anderer Ballaststoff Fett verbrennen kann, ist nicht möglich, da Fette durch Lipasen gespalten werden und dann im Dünndarm resorbiert werden können. Pektin als löslicher Ballaststoff ist nun in der Lage, die Fettresorption auf verschiedene Arten zu reduzieren: 1.
Verdickung des Nahrungsbreis im Darm und damit Verringerung der
Lipasewirkung unspezifisch.
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