Home ] Nach oben ] Aloe ] Artrosilium ] Béres-Tropfen ] Caremillage ] COD-Tee ] [ Coral-Care ] Essiac ] Kudzu ] Noni ] Passebecqs Nichtraucher-Methode ] Psorigon ] Dr. Raths Vitaminkomplex ] Schwarzkümmelöl ] Simaroline ]

 

 

Coral-Care ®

Der Vertreiber dieses Mittels wurde von uns am 10.3.2005 schriftlich um Zusendung von näheren Informationen gebeten; bis jetzt kam keine Antwort.

Wir konnten keinen Beweis für die behaupteten Wirkungen finden.

Der hier geschilderte Einzelfall kann auch nicht als Beweis gelten. Wenn Frau Laimer "seit 55 Jahren ... permanent Kopf- und Kreuzschmerzen" hatte, die nach fünf Tagen Einnahme von Coral-Care verschwanden, heißt das lange noch nicht, dass die Einnahme des Mittels der Grund für ihre Gesundung ist.

Es handelt sich eher um eine zeitliche Beziehung, nicht um eine ursächliche. Ein Beispiel für eine solche Beziehung ist die deutliche Übereinstimmung zwischen dem Bierpreis und dem Priestergehalt in Chicago, doch käme wohl kaum jemand auf die Idee, die eine Tatsache für die Ursache der anderen zu halten. [1] 

"Fossile, seit Millionen Jahre inaktive Korallen-Adern, randvoll mit Mineralstoffen und anderen natürlichen Substanzen" bestehen im wesentlichen aus Kalk, ebenso wie Kalkstein, Kreide, Marmor, Muschel- oder Eierschalen.

Die hervorragende Homepage quackwatch geht sehr fundiert auf das Thema ein. Zusammengefasst steht hier: 
Kalziummangel übersäuert den Körper nicht.
Die Vorstellung, Kalziumzufuhr könnte den Säuregrad des Körpers beeinflussen, ist Unsinn.
Produkte mit Korallenkalzium sind Geldverschwendung. [2]

Bewertung nach den zehn Indizien für Quacksalberei des Arzneitelegramms:

Hände weg!

Anzeige 

coral1.gif (744278 Byte)coral2.jpg (88796 Byte)

 Anzeige

[1] Skrabanek, Peter, McCormick, James: Torheiten und Trugschlüsse in der Medizin, Verlag Kirchheim, 1995
[2] http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/DSH/coral.html

Zurück zur Homepage